Biodiversitätsinitiative NEIN

Erneuerbare Energien ausbauen heisst Biodiversitätsinitiative ablehnen

Mit den Abstimmungsresultaten vom 09. Juni 2024 wurde klar gezeigt, dass die Schweizer Bevölkerung die erneuerbaren Energien ausbauen möchte. Das Stromversorgungsgesetz wurde mit 68.7 % angenommen.

Die Umsetzung hängt nun aber stark vom Abstimmungsentscheid über die Biodiversitätsinitiative ab. Bundesrat Albert Rösti, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) erwähnte an der Medienkonferenz vom 09. Juni 2024 nach der Bekanntgabe der Abstimmungsresultate folgendes:

"Ein Ja zur Biodiversitätsinitiative würde bedeuten, dass die Schutzgebiete einen absoluten Schutz haben und keine Abwägung mehr stattfinden kann zwischen Produktion und Nutzen. Das würde auch jene Gebiete, die jetzt als geeignete Gebiete ausgeschieden werden, betreffen."

Um die Umsetzung nicht zu gefährden, ist in der Konsequenz auch die Ablehnung der Biodiversitätsinitiative nötig. Diese würde die Umsetzung des Mantelerlasses wieder aushebeln und den Ausbau von erneuerbaren Energien vereiteln.
 

Kurzinfo zur Initiative

NEIN zur extremen Biodiversitätsinitiative

Die extreme Biodiversitätsinitiative kommt am 22. September 2024 zur Abstimmung. Sie würde die (nachhaltige) Energie- und Lebensmittelproduktion, aber auch die Nutzung des Waldes und des ländlichen Raumes für den Tourismus stark einschränken sowie das Bauen verteuern. Die einheimische Versorgung würde geschwächt und die Importe von Energie, Essen und Holz nähmen zu. Zudem würden die Kompetenzen und der Handlungsspielraum der Kantone beschnitten. Die öffentliche Hand wäre mit jährlichen Mehrausgaben von 375 bis 440 Mio. Franken konfrontiert.

Die Initiative will:

  • Landschaften, Ortsbilder, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler als offizielle und praktisch unantastbare Schutzobjekte deklarieren.
  • Die Nutzung der Flächen und das baukulturelle Erbe auch ausserhalb der offiziellen Schutzobjekte einschränken.
  • Mehr Flächen für die Biodiversität ausscheiden.
  • Mehr finanzielle Mittel für die Biodiversität bereitstellen.

Ja, die biologische Vielfalt ist wichtig und es braucht Massnahmen zu ihrer Förderung. Es tut sich hier schon viel! Dank der Strategie Biodiversität des Bundes und dem dazugehörigen Aktionsplan sind die Grundlagen für die weitere Förderung bereits vorhanden.

In diesem Sinn: Ja zur Biodiversität. Nein zur extremen Biodiversitätsinitiative.

> Hier geht's zur nationalen Kampagnenwebseite.
> Hier geht's zum Kurzargumentarium.

Co-Präsidium LU, UR, NW und OW

Martin Schwab

CEO CKW / Präsident Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE

Damian Müller

Ständerat des Kantons Luzern, FDP

Peter With

Präsident KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern

Markus Kretz

Präsident Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband

Leo Müller

Rechtsanwalt und Notar / Nationalrat Die Mitte

Markus Bucher

Co-Präsident Neue Energie Luzern (NELU) / Kantonsrat Die Mitte

Priska Wismer-Felder

Nationalrätin Die Mitte / Vorstand LBV / Co-Präsidentin aeesuisse (Dachverband der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz)

 

 

Vroni Thalmann-Bieri

Nationalrätin / Sozialvorsteherin

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Interessensvertretung
Schellenrain 5, 6210 Sursee
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Daniel Blättler

Kampagnenleitung UR, NW, OW
Beckenriederstrasse 34
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