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Newsletter März 2019

Liebe Leserin, lieber Leser


Eine Hommage den Wirtschaftsdüngern! Wird in Arbeitsgruppen, Fachberichten, Politk und den Medien über die Hofdünger diskutiert, werden diese oft als Problem aufgeführt. Gülle stinkt, Gülle hat Phosphor und überdüngt die Mittellandseen, Gülle enthält Stickstoff und provoziert Ammoniakemissionen und Gülle führt zu Gewässerverschmutzungen. Mit Gülle möchte man am liebsten nichts zu tun haben. Doch ist dies die ganze Wahrheit? Hofdünger entstehen bei der Produktion von tierischen Eiweissen unweigerlich und sind deshalb auch ein Produkt unserer täglichen Essgewohnheiten. Auf der andern Seite sind Hofdünger oder eben Wirtschaftsdünger wichtig für das Schliessen der Nährstoffkreisläufe auf unseren Landwirtschaftsbetrieben, ein Mehrnährstoffdünger höchster Güte. Vielleicht hilft diese Sichtweise etwas bei der nächsten Diskussion über „Bschötti ond Mescht“.


 


Herzliche Grüsse


Stefan Heller


Geschäftsführer
Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband


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In dieser Ausgabe

Ufpasse bim Gülle!

Mit dem Vegetationsbeginn ist auch das Ausbringen der Hofdünger auf den Landwirtschaftsbetrieben wieder ein Thema. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Gewässerverunreinigungen durch Hofdünger kontinuierlich nach unten entwickelt. Dies ist nicht zuletzt der grossen Sensibilität auf den Landwirtschaftsbetrieben und der breiten Informationskampagne der letzten Jahre zu verdanken. Auf www.sicher-güllen.ch sind Tipps, Checklisten und technische Ausrüstungen aufgeführt, welche helfen die Zahl der Gewässerverunreinigungen durch Hofdünger weiter zu reduzieren. Jeder Unfall ist einer zu viel, es gilt weiterhin wachsam zu bleiben, also bleiben wir dran und „passe uf bim Gülle“.

 
 

Wählen Sie bäuerlich!

Dieses Jahr finden am 31. März die Kantonsratswahlen statt. 802 Kandidatinnen und Kandidaten ringen um die 120 begehrten Sitze. Darunter sind auch rund 50 bäuerliche Kandidaten. Genügend bäuerliche Vertreterinnen und Vertreter im kantonalen Parlament ist ein Grundstein für den Erfolg bei landwirtschaftlichen Themen. Aus diesem Grund unterstützt der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband die bäuerliche Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkampf.


> Hier geht’s zu den bäuerlichen Kandidierenden

 
 

Tag der Hauswirtschaft - agriPrakti

Der Tag der Hauswirtschaft zeigt, dass Hauswirtschaft nicht ausschliesslich Putzen ist, sondern viel mehr. Er sensibilisiert die ganze Bevölkerung und insbesondere Jugendliche für die Wichtigkeit und den Wert der Hauswirtschaft. Der 21. März 2019 soll begeistern und Lust machen, selber Hand anzulegen, sei es beim Kochen, Putzen, Waschen, beim Handwerken oder beim Erstellen eines Haushaltsbudgets. In rund 20 Kantonen werden Aktionen stattfinden, ganz nach dem Motto: "Vom Feld in den Teller" oder "Ich will wissen, was ich esse". Auch die Lernenden des agriPrakti – Haushaltsjahres nehmen teil und kochen für den Vorstand des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbandes.


> weitere Infos zum Tag der Hauswirtschaft
> weitere Infos zu agriPrakti

 
 

Bauernverband puscht Direktverkauf – mitmachen lohnt sich!

Jeder fünfte Bauernbetrieb verkauft Produkte direkt. Für die Konsumenten ist es aber oft schwierig zu wissen, wo in seiner Umgebung er was bekommt. Deshalb hat der Schweizer Bauernverband vor einiger Zeit die nationale Plattform vomhof.ch ins Leben gerufen. Ab April 2019 ist es noch einfacher, dort nach Produkten und Betrieben in der Umgebung zu suchen. Anschliessend wird die Plattform breit beworben. Die Direktvermarkter können von der Bekanntmachungsoffensive profitieren, wenn sie den Betrieb bei vomhof.ch anmelden.


> Hier geht's zu weiteren Informationen

 
 

Krankenversicherung ausländische Mitarbeiter

Mit Beginn der Frühlingsarbeiten werden wieder vermehrt ausländische Mitarbeiter beschäftigt. Wichtig ist, dass für jeden ausländischen Mitarbeiter die Aufenthaltsbewilligung eingeholt wird. Zudem müssen die Mitarbeiter auch für die Krankenversicherung angemeldet werden.


> weitere Informationen

 
 

Weiterbildung - im Spannungsfeld: Bienen, Insekten, Pflanzenschutz, Landwirtschaft

Pflanzenschutzmittel und das Insekten-und Bienensterben sind in aller Munde. An dieser Weiterbildungsveranstaltung am Montag, 25. März, 20.00 Uhr referiert Hubert Trüssel über das Spannungsfeld zwischen der Landwirtschaft und dem Pflanzenschutz auf der einen und den Bienen und Insekten auf der anderen Seite.


> weiter Infos zur Veranstaltung

 
 

Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung: Weiterbildung

Weiterbildung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das BBZ Natur und Ernährung bietet in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband ein vielfältiges Kursangebot an.
> Hier finden Sie mehr Infos zum Kursangebot

 
 
 

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