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Energieberatung agripeik

Die landwirtschaftliche Energieberatung unterstützt Betriebe dabei, die Energieeffizienz zu steigern, die Kosten zu senken und mögliche Energieproduktionspotentiale zu erkennen. Die Energieverbräuche werden analysiert und geeignete Massnahmen inkl. Förderbeiträge ausführlich berechnet und in einem Bericht erläutert.

Der Ablauf der Beratung

Die Energieberatung erfolgt in klar strukturierten Schritten und zeigt auf, wie Sie den Energieeinsatz auf Ihrem Betrieb optimieren können.

1. Erstkontakt und Zieldefinition
Klärung der Ausgangslage, Ihrer Ziele und der relevanten Fragestellungen.

2. Erhebung der Betriebsdaten und Energieverbrauch
Erfassung der wichtigsten Betriebs- und Energiedaten. In diesem Schritt wird auch der Potentialcheck durchgeführt, der mögliche Optimierungen und Einsparpotenziale aufzeigt.

hier gehts zum Potentialcheck

3. Analyse und Beratung
Auswertung der Daten und Besprechung konkreter, auf Ihren Betrieb abgestimmter Massnahmen inklusive Einschätzung von Nutzen und Wirtschaftlichkeit.

4. Umsetzungsbegleitung
Auf Wunsch unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der empfohlenen Massnahmen und bei weiteren Planungsschritten.

Erstberatung zu den virtuellen Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (vZEV) und lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG)

Das Stromgesetz hat für die Stromvermarktung neue Türen geöffnet. Endverbraucher vor dem Einspeisepunkt können seit 2025 unter Nutzung der bestehenden Smart Meter-Zähler zu einem vZEV zusammengeschlossen werden. Das bedeutet, dass solche Endverbraucher ohne Netzausbau und ohne Netznutzungskosten direkt mit eigenem Strom beliefert werden können. Um ein vZEV zu bilden, schliessen alle Teilnehmenden eine schriftliche Vereinbarung ab und teilen dem Netzbetreiber die Bildung des vZEV mit. Die Abrechnung des direkt gelieferten Stroms erfolgt regelmässig untereinander.

Einige wichtige Punkte müssen vor der Gründung eines vZEV jedoch geklärt und berücksichtigt werden. Nicht in jedem Fall macht eine Umsetzung Sinn.

Seit 2026 können innerhalb der Gemeinde LEG gegründet werden. Für den direkt gelieferten Strom gelten reduzierte Netznutzungskosten, was zu Einsparungen führt und den Ertrag für den Überschussstrom erhöhen kann.

Auch hier macht eine Umsetzung nicht in jedem Fall Sinn, weshalb eine Vorabklärung empfohlen wird.

 

Vorgehen:

  1. Abklärung für Möglichkeit eines vZEV oder LEG über leghub.ch
  2. Kontaktaufnahme mit Raphael Heini, LBV für kostenlose Erstberatung vZEV und LEG
    041 925 89 21 oder Mail
  3. Evtl. Umsetzung vZEV / LEG

Weitere Informationen:
FlecoPower.ch

Häufige Fragen zum Angebot

Das Erstellen des Vorberichts ist kostenlos. Anhand dieser Grundlage wird entschieden, ob das Potential für eine agriPEIK-Beratung besteht oder nicht. Bei vorhandenem Potential wird mit dem Vorbericht eine Offerte zugestellt. Erst nach dem Unterschreiben der Offerte und der Erstellung des ausführlichen Berichts werden die Kosten, nach Abzug der Fördergelder, verrechnet.

Die Kosten werden anhand der Betriebsgrösse und den möglichen Massnahmen abgeschätzt und pauschal definiert. Die Energieberatung wird von EnergieSchweiz mit 60 % und vom Kanton Luzern mit 35 % (max. Fr. 525.-) gefördert.

 

Beispiel Durchschnittsbetrieb:

Kosten:                                         Fr. 1’500.-

 

Fördergelder EnergieSchweiz:         Fr. 900.- (60 %)
Fördergelder Kanton Luzern:          Fr. 525.- (35 %)

 

Rechnung für Betriebsleiter/In        Fr. 196.50 (inkl. MwSt.)

 

Die Umsetzungsbegleitung umfasst max. 20 Arbeitstage, wovon die Kosten mit 60% durch EnergieSchweiz gefördert werden.

Es wird nur der Betrag nach Abzug der Fördergelder in Rechnung gestellt.

Wenn ein Betriebsbesuch durchgeführt wird, werden auch der Stromverbrauch und mögliche Einsparpotentiale betrachtet. Somit wird die Installation einer PV-Anlage geprüft. Es handelt sich jedoch um eine grobe Berechnung mit der Abschätzung von Umsetzbarkeit, Kosten und dem Aufzeigen möglicher Fördersysteme. 

Merkblatt PV-Anlagen auf landwirtschaftlichen Ökonomiegebäuden

Wenn alle vorgeschlagenen Massnahmen umgesetzt würden, könnten die Energiekosten (Strom, Treibstoffe, Brennstoffe) um ca. 25 Prozent gesenkt werden. Je nach Betrieb variiert das Einsparpotential stark.

 

Wärme

  • Wärmepumpenboiler
  • Ersatz Elektroheizung durch Wärmepumpe
  • Energieeffiziente Ferkelnester
  • Dämmen von Rohrleitungen
  • Optimierung Boiler mit Eigenverbrauch
  • Wärmerückgewinnung aus der Milchkühlung
  • Solarthermie

Kälte

  • Vorkühlung der Milch
  • Optimierung der Milchkühlung

Prozesse

  • Optimierung Druckluft
  • Ersatz der Beleuchtung
  • Ersatz Umwälzpumpen
  • Strommanagement
  • Frequenzgesteuerte Vakuumpumpe
  • E-Hoflader

Stromproduktion

  • PV-Anlage für Eigenverbrauch
  • PV-Anlage für Netzeinspeisung (PV-Auktion)
  • Lokale Energiegemeinschaften (LEG)

Liste ist nicht abschliessend

haben sie 

fragen?

Kontaktieren sie uns. Wir unterstützen sie gerne.

Raphael Heini

Mitarbeiter Interessenvertretung / Energieberater

041 925 89 21