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«Tag des letzten Cervelats» bringt wichtige Aufklärungsarbeit zur Ernährungsinitiative

Engagierte Diskussionen und ein grosses Informationsbedürfnis prägten den nationalen Aktionstag «Tag des letzten Cervelats» im Kanton Luzern. An den sieben Standorten suchten jeweils rund 200 Passantinnen und Passanten den direkten Austausch mit den Bäuerinnen und Bauern. Der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband (LBV) zieht eine positive Bilanz der geleisteten Sensibilisierungsarbeit.
31.08.2026

An den Ständen in Beromünster, Emmen, Entlebuch, Kriens, Reiden, Schlierbach und Sursee nutzten viele Bürgerinnen und Bürger bei einer kostenlosen Cervelat die Gelegenheit, sich über die Abstimmungsvorlage vom 27. September 2026 zu informieren.

Vor Ort ging es vor allem darum, über die realen Auswirkungen der Initiative aufzuklären. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren überrascht zu hören, dass die geforderte Selbstversorgungsquote von 70 Prozent eine drastische Reduktion tierischer Lebensmittel durch den Staat erzwingt. Zudem thematisierten die Landwirtinnen und Landwirte die drohende Verteuerung regionaler Produkte und die damit verbundene Zunahme des Einkaufstourismus.

Die vielen Fragen und der offene Dialog hätten gezeigt, wie zentral diese Aufklärungsarbeit sei, zieht der Verband Bilanz. Vielen sei im direkten Gespräch erst klar geworden, wie tief die Initiative in den Speiseplan und in die heimische Landwirtschaft eingreifen würde.

Aus diesen Gründen empfiehlt der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband für die eidgenössische Abstimmung vom 27. September 2026 ein klares Nein zur Ernährungsinitiative. 

 

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