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Importerleichterungen für Futtermais wegen Trockenheit

Die anhaltende Trockenheit hat in vielen Regionen der Schweiz zu deutlich tieferen Futtererträgen geführt. Um die Versorgung der Tierhaltungsbetriebe zu erleichtern, reduziert das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) die Grenzabgaben für Futtermais befristet vom 15. August bis 31. Oktober 2026.
07.08.2026
© Bild: LID Fotodatenbank © Bild: LID Fotodatenbank

Die Trockenheit und die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen haben insbesondere die Erträge von Heu und Silomais stark beeinträchtigt. Viele Tierhaltungsbetriebe stehen deshalb vor der Herausforderung, genügend Futterreserven für den kommenden Winter sicherzustellen.

Als Reaktion darauf hat das WBF auf Antrag des Schweizer Bauernverbands beschlossen, die Grenzabgaben für frischen oder silierten Mais mit einem Trockensubstanzgehalt von maximal 60 Prozent vorübergehend auf 0 Franken pro 100 Kilogramm zu senken. Die Regelung gilt vom 15. August bis 31. Oktober 2026.

Mit dieser Massnahme soll die Beschaffung von Silomais erleichtert und die Futterversorgung der Tierhaltungsbetriebe unterstützt werden. Bereits seit dem 1. August wurden zudem die Grenzbelastungen für Heu und Grassilage im ordentlichen Vollzug aufgehoben.

Für die Einfuhr gelten die üblichen Zollformalitäten. Zusätzlich ist eine Generaleinfuhrbewilligung der Pflichtlagerorganisation réservesuisse erforderlich.

 

zur Medienmitteilung WBF

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