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Bund will Lücken im Kulturschutz schliessen

Der Bund reagiert auf wachsende Schutzlücken im Pflanzenbau mit der neuen «Strategie für einen nachhaltigen Schutz der Kulturen 2035». Während die Risiken durch Pflanzenschutzmittel für Umwelt und Gewässer dank Aktionsplan sinken, nehmen fehlende wirksame Schutzmöglichkeiten in vielen Kulturen zu. Besonders betroffen sind Gemüse und Obst.
19.01.2026

Die vom Bundesamt für Landwirtschaft vorgestellte Strategie setzt konsequent auf integrierten Pflanzenschutz. Ziel ist es, die Zahl der sogenannten Lückenindikationen bis 2035 gegenüber 2022–2024 zu halbieren. Dazu sind zehn Massnahmen vorgesehen, darunter ein nationales Monitoring, ein Kompetenznetzwerk, Demonstrationsbetriebe sowie Zielvereinbarungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ergänzt werden diese durch den Ausbau robuster Sorten, biologischer Schädlingsbekämpfung und effizienterer Zulassungsverfahren.

Der Bund betont, dass Ertragssicherung und Umweltschutz gemeinsam gedacht werden müssen und dass auch Handel, Verarbeitung und Konsum Verantwortung tragen.

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