Sömmerungsplätze gesucht!
Für die 260 betroffenen Betriebe, vorwiegend in der Westschweiz, ist die
Grenzschliessung eine sehr grosse Herausforderung. Rund 6‘000 Tiere, die eigentlich in
Frankreich hätten gesömmert werden sollen, müssen diesen Sommer zusätzlich in der
Schweiz platziert werden. Die sehr strengen präventiven Massnahmen des BLV müssen
von den betroffenen Betrieben getragen werden, sie kommen aber der gesamten Viehund Milchwirtschaft zugute. Der SAV ruft deshalb die Alpbewirtschaftenden aus der
ganzen Schweiz dazu auf, sich solidarisch zu zeigen und ihre freien Sömmerungsplätze
auszuschreiben. In Zusammenarbeit mit dem SAV wird zalp die bestehend digitale
Alpviehvermittlungs-Plattform optimieren und auf Französisch und Italienisch übersetzen.
Ab Ende Februar wird die überarbeitete Plattform funktionsfähig sein.
Der SAV prüft zudem in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bauernverband (SBV)
Möglichkeiten für einen parlamentarischen Vorstoss, um auf politischer Ebene
zusätzliche Unterstützung für die betroffenen Betriebe zu erwirken.
Auskunft:
Ernst Waldfluh, SAV-Präsident und Nationalrat, Tel. 079 210 71 87