Massnahmen zur Bekämpfung des Japankäfers im Kanton Luzern
Letztes Jahr wurde in der Umgebung der Autobahnraststätte Neuenkirch eine Japankäfer-Population entdeckt. Das Schadenspotenzial des Japankäfers wird für die Schweiz auf jährlich mehrere hundert Millionen Franken geschätzt. Mit umfassenden Massnahmen wie einem Bewässerungsverbot für Grünflächen oder einem Transportverbot für Grüngut aus dem betroffenen Gebiet soll eine weitere Ausbreitung verhindert und der Japankäfer getilgt werden. Die aktualisierte Allgemeinverfügung gilt ab dem 30. Mai 2026, zum Start der Flugsaison.
Der Japankäfer stellt ein grosses Risiko für Landwirtschaft und Umwelt dar und wird deshalb im Auftrag des Bundes durch die Kantone überwacht. Nachdem 2024 im Rahmen der Gebietsüberwachung an der Raststätte Neuenkirch erstmals ein einzelnes Exemplar in die Falle ging, wurden in diesem Gebiet zusätzliche Fallen platziert. Darin befanden sich im Sommer 2025 zunehmend mehr Japankäfer. Aufgrund der Anzahl der gefangenen Käfer sowie der Fangzeitpunkte war von einer etablierten kleinen Population auszugehen, was sich bis zum Ende der Überwachungssaison bestätigte.
Wir haben bereits in der vergangenheit über das Thema berichtet.